| Bild: H.Jaeger - "Spring" 2010 |
Falle tief
und rasend schnell
ohne Halt und ohne Hilfe
bin gesprungen
immer wieder
in das dunkle Ungewiss
nun fliege ich
mal leicht, mal schwer
zwischen meinen Sinnen umher
zu schwer war der Sprung
als dass ich kehren möcht
zu tief der Schmerz
am Klippenrand
viel tiefer noch als hier
ohne eine helfend Hand
nun reißt es mich mit
das Leben
mit all seinen Höhen und Tiefen
stoße an und fürchte den Schmerz
doch Blut gerinnt
vernichte den Verstand - höre auf mein Herz
noch während die Zeit auf´s Neue beginnt
stoße mich ab
immer wieder
knie vor meiner Angst
nicht mehr nider
mit wehenden Haaren
mit Wind im Gesicht
rase ich weiter
doch sehe es nicht
sehe nicht wie es enden wird
doch das ist mir gleich
bin vom Leben betört.
(Anna)